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Plus-Energiewand

Gebäudehüllen, früher Rohbau genannt, mutieren zu aktiv regelbaren Umweltenergiespeichern. Heizen mit Öl oder Gas war gestern. Die Zukunft gehört dem Plus-Energiehaus mit einer Solaren- Wärmespeicher – Regeltechnik dessen Herz die Gebäudehülle selbst darstellt.

1. Plus-Energie Wand-Bausystem

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Die einzelnen Wandbestandteile der Plus- Energiewand werden am Bau seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt. Durch die neue Anordnung und Dimensionierung der Baustoffe entsteht die 1. Plus- Energiewand mit Speicherfunktion.

Aussenputz:
Schwachpunkt einer konventionellen WDVS- Dämmschale ist in erster Linie der brennbare Deckputz auf den Dämmplatten bestehend aus organischen, der Baustoffklasse E zugehörenden Stoffen. Kann dieser brennbare Deckputz durch einen nichtbrennbaren Zementputz ersetzt werden, so wird ein Brandszenario in den allermeisten Fällen von vornherein vermieden.

EPS- Dämmschale:
Geschützt hinter dem nichtbrennbaren Zementputz und eingeschoben in die Holzbetonschale, kann das hier verbaute allseits steinummantelte Wärmeverbundsystem neusten technischen Stand den schweren Zementputz dauerhaft tragen. Am unbekannten Ende seiner Nutzungsdauer wird die dann wertvolle EPS- Wärmedämmung vollständig recycelt und seiner neuen Verwendung zugeführt.
Holzbeton- Innenschale:
Holzbeton, ein gewachsener Naturbaustoff mit hervorragenden bauphysitkalischen Eigenschaften bei Raumklima, Wärmespeicherfähigkeit und Schallabsorption. Meist gelingt das Befestigen von kleineren Gegenständen ohne Dübel, nur mit Nägeln oder Spaxx- Schrauben. Schwere Lasten finden ab dem Innenputz ungeprüft bis zu 8 cm Bohrungstiefe einen festen halt im Wandaufbau per Dübel und Schraube.

Wandinneres Betongitter:
Je stabiler ein Gebäude gebaut ist, desto wertiger ist es auch in Zukunft. Ein wärmespeichernd temperiertes wandinneres Betongitter trägt bei der Holzspanstein- Bauweise die Geschossdecken und das Dachgeschoss dauerhaft bei Wind und Wetter für Generationen. Ein Haus zum vererben halt.

Betonkernaktivierung / Speicherwand:
Kalt, verfügt die hybride Wand über einen U- Wert von nur 0,10 W/m²K . Wird der Wand Wärmeenergie, woher auch immer über ein Rohrsystem zugeführt, so ist der U- Wert für den Zeitraum der Energiezufuhr und für den langen Zeitraum der Auskühlzeit des Wandbausystems nicht mehr existent. Fragen Sie den Bauphysiker Ihres Vertrauens, ob sich ein Wandbausystem wie dieses, welches die Nutzung regenerativer Energien zulässt, auch für Ihre Baumaßnahme geeignet ist..
Innenputze:
Als Innenputz geeignet sind alle Gipsputze, Kalk-Gipsputze, Kalk- Zementputze, Zementputze für die Feuchträume. Auch wurden im jüngster Zeit gute Erfahrungen mit Lehmputzen auf dem Holzbeton-
Wandaufbau gemacht.
Einsatzbereiche:
Das Wandbausystem eignet sich zur Herstellung von hochwärmegedämmten Gebäudehüllen für Wohn- und Betriebsgebäude ab dem Erdgeschoss bis 22,0m Gebäudehöhe. Neben dem hier beschriebenen Steintyp Hyp 50-32-14 mit einem 14,0 cm Betonkern befindet sich eine auf 17,0 cm Betonkerndicke vergrößerte Bauvariante in Vorbereitung