LOgo_Rund_HP

Vergleich Aussenwand-Baustoffe

Welcher Wandbaustoff ist für welches Vorhaben geeignet? Welche bauphysikalischen Werte, neben den U-Werten, sollten Beachtung finden?
Wir haben die Herstellerangaben vergleichbar aufgestellt:

(Die dazugehörigen Datenblätter finden Sie in unserem Downloadbereich unter Hochbau / Holzbeton-Bauphysik)

  • Vergleich Wärmedämmung von Wandbaustoffen
  • Vergleich Wärmespeicherfähigkeit von Wandbaustoffen
  • Vergleich Auskühlzeiten von Wandbaustoffen
  • Vergleich Außenwand-Dampfdiffusion von Wandbaustoffen
  • Gebäudestabilität durch Verbindung von Bauteilen oder nur durch die Schwerkraft gehalten
  • Vergleich Außenwand-Schalldämmung von Wandbaustoffen
  • Vergleich Feuerwiderstands-Klassifizierungen von Wandbaustoffen
  • Holzspandämmsteine für die Gebäudeaußenwand im Vergleich
  • Preisvergleich unterschiedlicher Wandbaustoffe in fertiger Arbeit

Dampfdiffusion durch das Wandbauteil

Die Richtung der Diffusion wird von dem absoluten Feuchtegehalt der Luft bestimmt und ist so bei kalter Außenluft nach außen gerichtet. Sie ist nicht abhängig von der Richtung des Wärmestroms, sie kann dieser entgegengesetzt gerichtet sein. Wasserdampf kann trotz starker Abkühlung auf der anderen Seite der Wand herausdiffundieren, ohne seinen Aggregatzustand zu wechseln, also keine Tauwasserbildung an der Oberfläche. Dies ändert sich jedoch, wenn sich auf der kalten Seite eine dichte Schicht befindet und sich so ein Staubereich bildet, wo ein Dampfsättigungsdruck aufgebaut wird. Dann kann eine Kondensation ausgelöst werden.
Bei zu geringem sd-Wert bei einer Außenwand kann der Taupunkt bei feucht-kaltem Wetter für die nach außen diffundierende Raumluftfeuchte schon unter verhältnismäßig normalen Bedingungen in der Wand liegen. An der Stelle beginnt dann die Durchfeuchtung der Wand um so stärker, je kleiner ihre Diffusionsfähigkeit ist.
Für Außenwände gelten deshalb Werte zwischen sd= 4 und sd = 7 als besonders günstig.